Herzliche Einladung zum 25.Museumsfest
vom 1. bis 3. September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Heimatvereins Linstow e.V.

heute wenden wir uns aus einem ganz besonderen Grund persönlich an Sie. Wie schnell die Zeit vergeht, brauchen wir Ihnen sicherlich nicht zusagen, aber das wir der Heimatverein Linstow e.V. in diesem Jahr vom 01.09.-03.09.2017 sein 25. Museumsfest feiert, ist doch schon etwas Besonderes.
Darauf wollen wir in einem Brief aufmerksam machen. (Brief)
Seit einigen Jahren arbeiten wir mit Schulen der Umgebung, besonders mit der Krakower Schule an Projekten über das Problem der Migration, ein Thema welches in den letzten Jahren in den Fokus der Öffentlichkeit getreten ist. Vor 70. Jahren waren vor allem Deutsche davon betroffen.
Es ist wichtig, in dieser globalisierten Welt unseren Kindern dieses Thema zu eröffnen.
Wir bitten Sie hiermit die Arbeit des Vereins, insbesondere die Ausgestaltung des 25. Museumsfestes in diesem Jahr finanziell zu unterstützen, um es zu einem besonderen Höhepunkt werden zu lassen.
Unser Verein ist eine gemeinnützige Einrichtung und wird Ihnen dafür eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt aushändigen.
Für Ihre Spende bedanken wir uns schon jetzt ganz herzlich und möchten Sie zur Saisoneröffnung am Sonntag, den 21.Mai 2017 recht herzlich einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Herbst
Vorsitzender des Heimatvereins Linstow e.V.

Willkommen im Wolhynier Umsiedlermuseum Linstow

Am Ende einer beispiellosen Odyssee hatte es am Ende des 2. Weltkrieges 73 Familien aus der polnisch-ukrainischen Grenzregion Wolhynien nach Mecklenburg verschlagen. Nach einem Weg voller Ungewissheit und Leid siedelten die Wolhyniendeutschen 1945 die ehemalige Domäne Linstow auf und prägen bis heute das Gesicht des Dorfes.

Das Museum stellt die Bedingungen eines Lebens in der Diaspora unter im Verlauf eines Menschenalters radikal veränderten politischen Rahmenbedingungen dar. Migration, Siedlung und Lebensweise der Wolhyniendeutschen werden anhand einer Dauerausstellung mit vielfältigen Exponaten zur Alltagskultur veranschaulicht.
Das Bauernhaus als Herzstück des Museums ist 1947 in traditioneller Bauweise als erster Umsiedlerhof in Linstow von einer wolhynischen Familie errichtet worden. 1990 begann die Gemeinde mit der Rekonstruktion dieses zum Abriss stehenden Hauses, 1993 wurde es seiner Nutzung als Museum und als Gedenk- und Begegnungsstätte übergeben und in den Folgejahren im Freilichtbereich erheblich erweitert.
Erleben Sie Migrationsgeschichte zum Anfassen und diskutieren Sie mit uns über Migration und Integration heute.

Der Heimatverein lädt Sie herzlich nach Linstow ein. Besuchen Sie den Umsiedlerhof mit der Bildungs- und Museumsscheune. Jung und Alt treffen sich bei verschiedenen Veranstaltungen.

Mehr Infos gewŁnscht?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie an unsere Postanschrift.


Anlässlich des 20. Museumsfestes erschienen

eine Neuauflage
"Wolhynien - Linstow"

Die Neuauflage wurde gefördert vom BKM aus dem Etat der Kulturreferentin für Wolhynien Magdalena Oxfort M.A. und der Gemeinde Dobbin-Linstow.

sowie eine Erinnerungsschrift zum Fest und eine DVD.

Beides kann im Museum erworben werden oder online bestellt werden.


Umsiedlerhof mit Scheune und Backofen

Restauriertes wolhynisches Wohnhaus, heute Museum. Mit der Rekonstruktion des zum Abriss stehenden Bauernhauses zu einem Freilandmuseum begann die Gemeinde 1990. Das Museum wurde am 6. August 1993 eröffnet.

Es gewährt einen Einblick in die Geschichte und die Arbeits- und Lebenswelt der Wolhyniendeutschen bei ihrem Neubeginn in Linstow. Gleichzeitig ist die Ausstellung eine Dokumentation der Nachkriegszeit. Träger des Museums ist der Heimatverein in Linstow. [weiterlesen]

Bildungs- und Museumsscheune

Eingeweiht im Mai 2005, soll dieses Gebäude zu einem Ort der Begegnung zwischen den Generationen werden. Die Initiatoren planen u.a. eine Nutzung für kulturelle Zwecke und Schulungen. Das Projekt wurde im Rahmen der Agenda 21 zu 50 Prozent vom Umweltministerium gefördert, mehr als 400.000 Euro wurden insgesamt investiert. [weiterlesen]