Veranstaltungen

Aufgrund der Unvorhersehbarkeit der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei den angezeigten Veranstaltungen lediglich um Vorankündigungen handelt. Genauere Informationen werden im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltung folgen.


Die Geschichte der Wolhyniendeutschen ist in der öffentlichen Wahrnehmung noch weitgehend unbeachtet und zu großen Teilen unerforscht. Die Wolhyniendeutschen sind – trotz ihrer im Vergleich zu anderen Vertriebenengruppen geringeren Zahl – eine wichtige Vertriebenengruppe mit einer einzigartigen Migrationsgeschichte. In nur kurzer Zeit waren sie mehrfach gezwungen, ihre angestammte Heimat zu verlassen. Dies hat sie von Asien bis nach Amerika in die unterschiedlichsten Regionen der Welt verschlagen.

Die Referentinnen und Referenten werden bisher weniger bekannte Aspekte dieser Geschichte darstellen, wie das Leben in der Zwischenkriegszeit in Polen und der Sowjetunion. Weiterhin stellen sich aktuelle Projekte vor, die mit neuen Methoden und Ansätzen die vielschichtigen Zusammenhänge insbesondere auch jungen Menschen vermitteln. Außerdem werden Vertreter von Gedenkinitiativen und Vertriebenenorganisationen in einer Podiumsdiskussion neue Wege der Erinnerung nach dem Ableben der Zeitzeugengeneration aufzeigen und diskutieren.

Die verbindliche schriftliche Anmeldung erfolgt per E-Mail spätestens bis zum 14.10.2022 bei der Kulturstiftung der deutschen Vertrieben veranstaltungen[at]kulturstiftung.org. Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen über eine Teilnahmemöglichkeit.

Zum Programm


10.12.2022 — Wolhynier Umsiedlermuseum