Aus dem Briefkasten

von Linda & Rolf Goldschmidt, September 2006

Vor vier Jahren nahm ich zum 1. Mal am Wolhyniertreffen teil. Es war das 10 jährige Jubiläum des Vereins und ich war beeindruckt. Wie sehe ich in diesem Jahr rückblickend unser Treffen und worüber könnte ich schreiben?

Über die "Alten" (noch immer Junggebliebenen), über die nächste Generation, die Jungen, oder über die noch Jüngeren, oder gar über die Allerjüngsten, die Kinder? Sie alle sind es wert, erwähnt zu werden, bis hin zur kleinen Tombolafee. Der gesamte Abauf der Veranstaltung wirkt wie ein Getriebe, in dem viele Räder und Rädchen ineinander greifen.

Am Anfang sind es junge, freundliche Lotsen, die einem sagen, wo es lang geht und jedes Auto auf dem rechten Platz steht. Mädchen und Jungen sorgen dafür, dass jeder Besucher seine Einlaßkarte mit der Tombolanummer erhält.

Ein fröhliches Treiben herrscht bereits auf dem Festgelände mit schattenspenden Zelten, Verkaufsstände und vielseitigem Angebot zum Schauen, Staunen und Kaufen.

Ein Duft nach backofenfrischem Brot lockt um die Ecke. Da ist ein beachtlicher Vorrat dieser Begehrlichkeiten aufgehäuft. Von Herrn Ölke und Herrn Reimann in den frühen Morgenstunden gebacken. Der "Vertrieb" erfolgt bereits vom Nachwuchs in Gestalt zweier junger Mädchen, die den Verkauf "professionell" bewerkstelligen, auf Wunsch auch noch leckere Schmalzstullen anbieten. Ich gehe weiter, halte Ausschau nach Bekannten - es sind inzwischen schon mehrere - ein Gruß hier, ein Schwatz dort, kaufe ein paar Kleinigkeiten, trinke ein Glas zur Erfrischung. Der Besucherstrom reißt nicht ab. Bei herrlichem Sonnenschein suchen viele ein schattiges Plätzchen unterm Zeltdach. Unsere attraktive Museumsscheune zieht mich magisch an - habe ja schließlich zur Grundsteinlegung einen Spatenstich beigetragen. Dort gibt es inzwischen viel Interessantes zu sehen. Wie im Zeitraffer ist eine Stunde verflogen. Der offizielle Teil beginnt:

Herr Herbst gibt sich das Wort und hat viel zu sagen: Begrüßung aller anwesenden Gäste, Ankündigung der Ehrengäste, Danksagung an viele Beteiligte des öffentlichen Lebens, Danksagung an alle verdienstvollen und fleißigen Helfer, Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder, die alle dazu beigetragen haben, dass das Fest zum Erlebnis für alle wurde.


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