Das 14. Museumsfest - ein Höhepunkt in der Gemeinde Dobbin / Linstow

Eintrittskarte Der Heimatverein Linstow e.V. lud am ersten Septemberwochenende wieder zum alljährlichen Museumsfest ein. Bereits Wochen zuvor war das Festkomitee mit der Planung und Vorbereitung des bevorstehenden Höhepunktes beschäftigt. Unter Anleitung von Muttis, insbesondere von Frau Geißler, übten Kinder der Gemeinde ein Programm ein. Dazu wurden auch Kostüme angefertigt. Kurz vor dem Fest wurden in einheimischen Küchen Kuchen gebacken, Piroggen vorbereitet und wolhynische Gerichte gekocht. Am Samstag in aller Frühe waren Ernst Reimann und Ewald Ölke bereits mit dem Abbacken von 400 Broten beschäftigt.

So wurde mit Spannung der Samstagnachmittag erwartet. Ca. 600 Gäste aus Nah und Fern waren der Einladung gefolgt. Das Wetter meinte es zur Freude aller sehr gut. Das Programm wurde mit dem Wolhynierlied eröffnet. Herr Herbst, der Vereinsvorsitzende begrüßte alle Gäste und bedankte sich bei den vielen Mitwirkenden. Er gab Einblick in die Vereins- und Projektarbeit und informierte über die bisherige Nutzung der neu errichteten Bildungs- und Museumsscheune. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Durchführung der Projektarbeit. Die Förderung erfolgt durch die Civitas- Stiftung Demokratische Jugend und das Landesjugendamt. Es wurde auf das Angebot hingewiesen, Zeitzeugen noch zu befragen, um so aus der Geschichte lernen zu können.

Der Bürgermeister und Amtsvorsteher des Amtes Krakow am See, Herr Baldermann, informierte in seiner Grußrede über die erfolgten und noch bevorstehenden Veränderungen des Dorfbildes. Er äußerte sich anerkennend darüber, dass der Heimatverein mit seinen vielfältigen Aktivitäten klare Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtsradikalismus setzt und einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Gemeindelebens im Gemeindeverbund Dobbin / Linstow und darüber hinaus leistet.

Der Historische Verein Wolhynien e.V. wurde durch Herrn König vertreten. Er übermittelte Grüße und lobte die Zusammenarbeit beider Vereine. Es ist geplant, diese zukünftig zu erweitern und zu intensivieren.

Herr Meier, der das STAUN Rostock vertrat, betonte, dass die Förderung des Baues der Bildungs- und Museumsscheune eine richtige Entscheidung war und er sehr gern zu Gast beim Heimatverein ist.

Pastor Holmer überbrachte Grüße nicht nur von der Kirchgemeinde, sondern auch aus Rowno, einer Stadt in Wolhynien, aus der er kurz zuvor zurückgekehrt war.

Frau Kastner vertrat den Landrat und das Schulamt des Landkreises Güstrow. Sie äußerte sich anerkennend über die Ziele und Inhalte der Kinder- und Jugendarbeit des Vereins.


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