Linstower-Museumsdelegation traf Kulturreferenten in Münster-Wolbeck

Die Teilnehmer der Bildungsfahrt nach BremerhavenVom 22. bis 24.7.2010 verweilte eine Delegation des Wolhynier Umsiedler-Museums im mecklenburgischen Linstow als Gäste der Kulturreferentin beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) Magdalena Oxfort M. A. in Münster-Wolbeck. Frau Oxfort ist seit Ende 2008 auch für das Posener Land und Mittelpolen und dank der Bemühungen des Bundesvorstands der LWW seit einiger Zeit auch für alle Gebiete der LWW, d. h. auch für Galizien und Wolhynien, zuständig. Sie hat ihren Dienstsitz im westfälischen Münster und ist am dortigen Westpreußischen Landesmuseum angesiedelt.

Das Treffen hatte ein erstes persönliches Kennenlernen zum Inhalt, nachdem man zuvor nur im schriftlichen und telefonischen Kontakt gestanden hatte. Zu diesem Zweck war der Leiter des Museums Johannes Herbst mit seinen Mitarbeiterinnen Erika Werner und Christiane Lengnink sowie dem wissenschaftlichen Berater der Museumsarbeit Dr. Sebastian Joost, dem Lehrbeauftragten am Historischen Institut der Universität Rostock, angereist. Für den 23. Juli hatte Frau Oxfort auch den Bundeskulturreferenten der Landsmannschaft Weichsel-Warthe, Dr. Martin Sprungala, eingeladen. Der Bundesverband steht seit Jahren im Kontakt zum Wolhynier-Umsiedlermuseum in Linstow, aber es war auch in diesem Fall das erste persönliche Kennenlernen.

Der erste Tag war der Anreise aus Mecklenburg gewidmet und einem ersten Besuch im Westpreußischen Landesmuseum im Drostenhof zu Münster-Wolbeck gewidmet. Am folgenden Tag fand eine Besprechung mit dem Direktor des Münsteraner Museums, Dr. Lothar Hyss, statt und ab 10 Uhr stieß der Bundeskulturreferent der LWW zu der Besprechung hinzu. Herr Herbst stellte sich und seine Mitarbeiter vor und überreichte Dr. Sprungala als Präsent ein Büchlein über das Umsiedlermuseum in Linstow und einen Bildband über Mecklenburg-Vorpommern.

Es wurde eine enge Zusammenarbeit vereinbart und Herr Herbst betonte, daß man die Arbeit nach der Wende begonnen habe, ohne viel von den sich im Westen gebildeten und vorhandenen Strukturen gewußt zu haben. Die Bedeutung des Bundesverbandes der LWW sei ihm aus der DDR-Vergangenheit nicht bewußt gewesen und er unterstrich, daß es künftig eine enge Kooperation geben solle. Dr. Sprungala betonte, daß es wichtig sei, alle vorhandenen Kräfte gerade in Zeit schwächer werdender Strukturen zu bündeln und zu vereinen, damit keine Energie vergeudet wird, denn schließlich arbeitet man für dieselbe Sache.

Im Anschluß an das Gespräch führte uns Frau Oxfort in die sehenswerte historische Innenstadt von Münster, wo uns einer ihrer Mitarbeiter, ein angehender Kunsthistoriker, die wichtigsten Gebäude und Plätze der Stadt präsentierte. Nach einem gemeinsamen bereits nachmittäglichen Mittagessen verabschiedete man sich in Wolbeck. Die Gäste aus Mecklenburg reisten erst am nächsten Tag ab.

Eine weitere enge Zusammenarbeit wurde von allen drei Seiten vereinbart und Herr Herbst sprach an die beiden Kulturreferenten eine Einladung zum Museumsfest in Linstow im September 2010 aus.

Dr. Sprungala

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