Bildungsfahrt nach Detmold

Eine Einladung von Frau Dr. Neufeld, Mitarbeiterin des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold, war Anlass, mit Vereinsmitgliedern eine Bildungsfahrt nach Detmold vom 26.-28.9.2008 zu unternehmen.

Im Museum in Detmold kamen wir leider etwas verspätet an gegen 17 Uhr. Wir standen ca. 2 Stunden im Stau. Die Mitarbeiter hatten uns zur Kaffeezeit erwartet und für uns Kaffee und Kuchen bereitet. Die Stärkung war uns willkommen. Anschließend begannen wir mit der Besichtigung des Museums für russlanddeutsche Geschichte.

Das Museum selbst ist ein kleines Museum mit interessanten Ausstellungsstücken zur Geschichte der Russlanddeutschen. Betroffenheit lösten die Plastiken des Bildhauers Jakob Wedel aus, die die Verbannung und den Leidensweg der russlanddeutschen Frauen nach dem 2. Weltkrieg darstellten.

Träger dieses Museums ist die August-Hermann-Francke-Schule Detmold. Bei dieser Schule handelt es sich um eine Freie evangelische Schule mit Gymnasium. Voller Stolz zeigten die Mitarbeiter uns einige Räume dieser Schule. Auf dem Gelände der Schule konnte man erkennen, dass Erweiterungen für diese Schule begonnen hatten.

Danach luden uns die Mitarbeiter des Museums zu einem Abendbrot ein, das fleißige Helfer für uns vorbereitet hatten. Dafür bedankten wir uns ganz herzlich bei allen. Anschließend fuhren wir nach Lage-Hörste. Dort im Institut für Bildung, Medien und Kunst hatten wir Übernachtungen gebucht.

Am Samstag ging es nach einem guten Frühstück nach Detmold. Dort führte uns Herr Schwabedissen, ein pensionierter Theologe, durch die schöne Altstadt. An Schnitzereien und Fachwerk an den Häusern konnte man sich richtig satt sehen. Dann ging es weiter in den Teutoburger Wald zum Hermannsdenkmal und zu den Externsteinen. Beides war recht imposant anzusehen. Nach Freizeit und Abendbrot ging es wieder in unser Hotel. Dort hatten wir einen fröhlichen, gemütlichen Abend.

Am Sonntag packten wir unsere Koffer und nach einem guten Frühstück ging es nach Paderborn. Hier führte uns der ehemalige Bürgermeister von Paderborn durch die schöne Altstadt. Anschließend ging es Richtung Heimat – diesmal ohne Stau. In Linstow angekommen, wurden wir von Frau Herbst mit einem kleinen Imbiss empfangen. Das war eine nette Geste und wir bedankten uns bei ihr recht herzlich. Es war eine schöne Fahrt, an die wir uns sicher gern erinnern werden.

Christiane Lengnink, Heimatverein Linstow e.V.

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